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das königreich jerusalem

Das Königreich Jerusalem (wikipedia)

Das Königreich Jerusalem war einer der Kreuzfahrerstaaten in Outremer (Palästina). Es bestand von 1099 bis 1291 und umfasste zur Zeit seiner größten Ausdehnung die Gebiete des heutigen Israel ohne den Negev, einen schmalen Korridor, der jenseits des Jordans zum Roten Meer führte, sowie den südlichen Libanon mit Beirut.

von

bis

 Titel

Name

Nr.

Geschlecht

 Gemahlin

1099 -

1100

 König

Gottfried

von Bouillon

1100 -

1118

 König

Balduin

I.

von Boulogne

1118 -

1131

 König

Balduin

II.

von Rethel

1131 -

1143

 König

Fulko

(V.)

von Anjou

 Melisende

1143 -

1150

 Regentin

Melisende

1143 -

1162

 König

Balduin

III.

 Theodora von Byzanz

1162 -

1174

 König

Amalrich

I.

 Agnes von Courtenay

1173 -

1177

 Regent

Raimund

(III.)

von Tripolis

1174 -

1185

 König

Balduin

IV.

1177 -

1177

 Regent

Wilhelm

(III.)

von Montserrat

 Sibylle

1183 -

1186

 König

Balduin

V.

1184 -

1186

 Reichsverweser

Raimund

(III.)

von Tripolis

1186 -

1192

 König

Guido

von Lusignan

 Sibylle

1192 -

1192

 Titularkönig

Konrad

von Montserrat

 Elisabeth

1192 -

1197

 Titularkönig

Heinrich

(II.)

von Champagne

 Elisabeth

1197 -

1205

 König

Amalrich

II.

von Lusignan

 Elisabeth

1205 -

1210

 Königin

Maria Jolanta

von Montserrat

1210 -

1225

 König

Johann

von Brienne

 Maria von Montserrat

1225 -

1243

 König

Friedrich

(II.)

von Hohenstaufen

 Isabella

1243 -

1246

 Regentin

Alice

von Zypern

1243 -

1254

 König

Konrad

(V.)

von Hohenstaufen

1246 -

1253

 Regent

Heinrich

(I.)

von Zypern

1254 -

1268

 König

Konradin

1269 -

1276

 König

Hugo

(III.)

von Zypern

1276 -

1285

 König

Karl

(I.)

von Anjou

1285 -

1291

 König

Heinrich

(II.)

von Zypern

gefunden bei http://www.manfredhiebl.de/jerusalem.htm

Die Kreuzzüge waren kein typischer Akt von christlichem Kolonialismus und Vorläufer von westlichem Imperialismus. Im wesentlichen wurde (zunächst) nur zurückgewonnen, was bereits zuvor in christlicher Hand gewesen ist. Weder transferierten die Kreuzritter dabei „abendländische Besitztümer“ in den Orient, noch verschleppten sie „orientalische Beute“ in den Okzident. Denn die im Heiligen Land gegründeten Kreuzfahrerstaaten waren von ihrer „europäischen Entsendestelle“ grundsätzlich unabhängig und autark und versuchten, sich den kulturellen Bedingungen dieser Region weitgehend anzupassen. Dies wurde zwar nicht unbedingt in Europa gern gesehen, aber das Heilige Land war einfach weit weg. Sie respektierten im allgemeinen die Muslime und beließen ihnen sowohl ihre Wohnstätten als auch ihren Glauben samt Moscheen, Bräuchen etc. – was umgekehrt meistens nicht der Fall war. Nicht selten ging es Moslems im Kreuzfahrerstaat sogar insgesamt besser als unter ihrer eigenen islamischen Herrschaft.